Grautöne Ep.#12 – Wolfgang Kaschuba – Deutschland: eine Wanderungsgesellschaft

Thema:

Was bedeutet Migration für eine moderne Wohlstandsgesellschaft im 21. Jahrhundert? Was hat sie mit sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Umverteilung zu tun? Ist die Welt ein großes Dorf geworden oder besteht die Gefahr, dass gesellschaftliche Eliten – wenn sie über Migration sprechen – von ihren eigenen meist positiven kosmopolitischen Erfahrungen ausgehen?

Große Flüchtlingsbewegungen sowie digitale Kommunikationskanäle verkürzen Distanzen und verändern unser Denken über Menschen, die aus fremden Ländern und Kulturen zu uns kommen. Ein neues Denken über Migration fordert auch der Ethnologe und Migrationsforscher Wolfgang Kaschuba: mit ihm diskutieren wir neben den genannten Themen unter anderem auch, wie Forschung und Wissenschaft auf die aktuelle politische und gesellschaftliche Debatte einwirken können.

▼Gast:

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba ist Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war bis zu seiner Emeritierung von 1992 bis 2015 Professor für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das 2014 gegründeten BIM ist eine neue, transdisziplinäre Forschungseinrichtung zur Erforschung neuer Migrationsbewegungen.

Unser Gespräch:

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▼Mehr über Wolfgang Kaschuba

Homepage 

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Wolfgang Kaschuba im Interview mit der taz