Thema:

Die Errungenschaften der Bürgerrechtsbewegung und Martin Luther Kings der 1960er Jahre werden als Meilensteine liberaler Demokratien angesehen. Während der Präsidentschaft Barack Obamas sprachen manche Sozialwissenschaftler sogar von der Ära des „Postrassismus“.

Spätestens seit den Tötungen von Michael Brown und Freddie Gray und den anschließenden Rassenunruhen in Baltimore und Ferguson sowie Berichterstattungen über alltägliche Polizeigewalt gegen Schwarze, rückt das Thema Rassismus wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Debatte in den USA. Wir diskutieren mit dem Sozialwissenschaftler und Nordamerika-Experten Christian Lammert über die politischen und sozialen Ursachen für die strukturelle Benachteiligung der schwarzen Minderheit in den Vereinigten Staaten und fragen ihn, inwiefern sich deren Situation seit der Bürgerrechtsbewegung verändert hat. Wir besprechen außerdem Chancen und Notwendigkeit einer neuen emanzipatorischen Bewegung in den USA.

▼Gast:

Christian Lammert ist Institutsratsvorsitzender des John-F.-Kennedy-Instituts der Freien Universität Berlin und Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Systeme Nordamerikas. Der USA-Experte kommentiert regelmäßig für den öffentlichen Rundfunk die aktuellen Geschehnisse in den USA.

Gespräch:

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▼Mehr über Christian Lammert

John-F.-Kennedy-Institut FU Berlin

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