Thema:

Der Soziologe Streeck analysiert einen zunehmend der demokratischen Kontrolle entzogen Kapitalismus. Auf die wirtschaftlichen,  folgen die politische Erschütterungen in den westlichen Gesellschaften – der Aufstieg regressiver Parteien in Europa, die Wahl Trumps in den USA. Grautöne fragt Streeck, wie viel Zeit noch „gekauft“ werden kann, bis der Konsens des „demokratischen Kapitalismus“ der Nachkriegszeit in sich zusammenfällt. In dem Gespräch geht es auch darum, welche Projekte eine auf soziale Gerechtigkeit abzielende Verteilungspolitik angehen müsste, was die Bewegung #aufstehen dazu beitragen kann und warum im linken Lager ein scharfer Konflikt zwischen Identitäts- und Verteilungsfragen entbrannt ist.

▼Gast:

Prof. Dr. Wolfgang Streeck ist emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln. Der Soziologe mit langer akademischer Laufbahn im In- und Ausland erlangte große Bekanntheit über sein Fachgebiet hinaus mit seinem Buch „Gekaufte Zeit – Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“. Er zählt auch zu den Unterstützern der von Sahra Wagenknecht ins Leben gerufenen aufstehen-Bewegung.

Gespräch:

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▼Mehr über Wolfgang Streeck

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Biographie auf der Homepage des MPIfG

WZB Diskussionsrunde zu #aufstehen

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