Thema:

Mit dem Wirtschaftsweisen Peter Bofinger haben wir über Keynesianische Wirtschaftspolitik, Löhne, Hartz IV und das Grundeinkommen gesprochen. Der Ökonom lobt die Erfolgsgeschichte der deutschen Wirtschaft in den vergangenen 20 Jahren; zugleich weist er auf die dadurch entstanden Ungleichgewichte im In- und europäischen Ausland hin: die sozialpartnerschaftlich orchestrierte Lohnzurückhaltung Ende der 90er wäre in diesem Ausmaß nicht notwendig gewesen und war rückblickend einer gewissen „Panik“ in der wirtschaftspolitischen Debatte geschuldet. Hartz IV sei „ökonomische Quacksalberei“; ganz ohne Sanktionen wird es aber nicht gehen, so der Professor für Volkswirtschaftslehre.

▼Gast:

Prof. Dr. Peter Bofinger ist dienstältestes Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Fünf Wirtschaftsweisen) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Europäische Integration, die Geld- und Währungspolitik und die Energiepolitik.

Er ist Autor der Bücher „Wir sind besser, als wir glauben – Wohlstand für alle“ und „Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro“ sowie des Lehrbuches „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“.

Gespräch:

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